Unfaßbarer Segen allen, die Meine heiligste Mutter lieben.
Mein Segen dir, Mein Sohn in der Nacht einer besonderen Gnade, . . .
Ein Dreifaches ist zur Ursache der Verwirrung und Verwüstung in Meiner einen und wahren Kirche geworden:
In vielen geweihten Dienern Meiner Kirche ist der Glaube schwach geworden, ja erstorben. Der Glaube, von dem in der Schrift geschrieben steht: «Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet!» Der Glaube, der allein dem Menschen einen Sinn für sein Leben zu geben vermag! Der Glaube, der vormals die Herzen der Priester, ihr Leben und Wirken durchglüht hat! Der Glaube, der die Heiligen ausgezeichnet und zu höchster Tugend befähigt hat!
Könnte es dem Volk offenbar werden, wie es Meiner Göttlichen Allwissenheit offenbar ist, wie viele Priester der höheren und niederen Ordnung in Wahrheit ungläubig sind, - Entsetzen käme über das Volk. Bedenke, es gibt Priester, die den Glauben an Gott verloren haben und vor dem Volke der Gläubigen ein Leben des Scheines, ja der Lüge, führen.
Das Zweite, das in Meine eine und wahre Kirche eingebrochen ist und das Priestertum entwürdigt, ist seine Verweltlichung. Das Wort von der «Hinwendung zur Welt», wie es im Konzil ausgesprochen worden ist, haben viele und immer mehr Priester mit Wissen und Willen in «Verweltlichung» umgedeutet, in einen Weltgeist, wie er bis in die heiligen Orden der Kirche eingedrungen ist. Der Weltgeist, der dem Satan, nicht Gott dient! Der Weltgeist, der nicht zu Mir, dem Heiland und Erlöser hinführt, sondern von dem Wege Meiner Nachfolge abweicht! Der Weltgeist, der ins Verderben führt und die Jugend verführt und vergiftet! Der Weltgeist, vor dem Meine jungfräuliche Mutter Maria die Unglücklichen retten könnte!
Doch sie haben die Liebe zu dieser Meiner Mutter verloren und sind in ihrem Innern kalt geworden. Dies ist das Dritte in dem Abfall, ach so vieler Priester. Habe Ich nicht sterbend am Kreuze, am Kreuze der Erlösung, zu Johannes, dem Apostel, den Ich liebhatte, der einer von den Zwölfen war, das Wort gesprochen: «Siehe da, deine Mutter?» Aber dieses Mein Vermächtnis, das Gnade und Segen bedeutet, wird vergessen und verachtet. Davon kommt ein schwerer Fluch!
Segen aber, unfaßbarer Segen allen, die Meine heiligste Mutter lieben, zu ihr beten, für ihre Ehre eifern!
Text: rwimmer der Glaube ist mehr als Gehorsam Teil 12
Bild: Privatmesse am Seitenaltar vom 25.10.1958 während einer Trauung in der St. Stephanskirche von Fulenbach/CH.