Hl. Kunigunde - Gedenktag: am 3. März
Deutsche Kaiserin, Nonne
* um 980 in Luxemburg
† 3. März 1033 (oder 1039) in Kaufungen bei Kassel in Hessen
Kunigunde war die Tochter des Grafen Siegfried von Lützelburg und wurde 999 die Frau von Kaiser Heinrich II. 1002 wurde sie mit diesem in Paderborn durch Erzbischof Willigis von Mainz zur deutschen Königin, 1014 in Rom durch Papst == Benedikt VIII. zur Kaiserin gekrönt. Sie nahm an den Regierungsgeschäften ihres Mannes regen Anteil und führte das Regiment, wenn Heinrich abwesend war. Heinrich und Kunigunde blieben - vermutlich wegen einer Krankheit Heinrichs - kinderlos. Die Legende erzählt, wie sie eines Tages des Ehebruchs bezichtigt wurde, daraufhin anbot, sich einem Gottesurteil zu unterwerfen: vor einer großen Volksmenge ging sie barfuß über glühende Pflugscharen, blieb aber unverletzt. Das Volk verehrte sie noch mehr als zuvor, für die Verleumder bat sie ihren Mann, von einer Bestrafung abzusehen.
Kunigunde widmete sich den Armen und Kranken, erbaute Siechenhäuser und stand zusammen mit ihrem Mann durch reiche Schenkungen an der Wiege des Bistums Bamberg. Die Handwerker am Dom von Bamberg sollten ihren Lohn aus der Schale, die sie hielt, selbst entnehmen - keiner aber konnte mehr Pfennige ergreifen, als er nach seiner Leistung verdient hatte. Sie gründete vor 1017 das Benediktinerinnenkloster in Kaufungen, in das sie nach Heinrichs Tod 1024 selbst als einfache Nonne eintrat.
Die ehemalige Kaiserin war aus Überzeugung bescheiden: sie wurde nie Äbtissin und akzeptierte selbst ihre Nichte, die sie großgezogen hatte, als Vorgesetzte - was sie allerdings nicht davon abhielt, sie einmal zu ohrfeigen, weil sie zu genusssüchtig und bequem zu werden drohte. Sie versuchte von Herzen, die Bergpredigt zu leben und die Menschen zu lieben. Als man sie auf dem Sterbebett als Kaiserin ankleiden wollte, lehnte sie dies harsch ab: das sei ihr alles fremd geworden, ihr einfaches Ordensgewand verbinde sie mit dem Himmel.
Heilige, Namenstage, Patrone - Ökumenisches …
Frasi che Trasformano
An Kunigund kummt die Wärm von unt.
Bauernregeln für den 3. März: Kunigund / macht warm von unt'.
Wenn´s zu Kunigunde friert, / sie's noch 40 Nächt' verspürt!
Wenn`s donnert an Kunigund, / bleibt das Wetter lange bunt.
Wenn's donnert zu Kunigund, / treibt's der Winter bunt.
Lachende Kunigunde / bringt frohe Kunde.
Die hl.Kunigunde von Luxemburg war die Ehefrau vom hl. Kaiser Heinrich II und war eine fromme, ausgezeichnete Kaiserin des Hl.Römischen Reiches Deutscher Nation. Beide gründetren den Dom zu Bamberg.um 1000 n.Chr. Dort ist auch ihr Grabmal, zwei Steinsärge gestaltet von Tilman Riemenschneider. Nach dem Tod ihres Mannes trat sie als einfache Nonne ins Kloster Kaufungen ein. Bamberg und sein Dom sind eine Reise wert.
Riemenschneider, Tilman: Kaisergrabmal im Bamberger Dom
Von Tilman Riemenschneider (gest. 1531) für den Bamberger Dom geschaffenes Grabmal von Kaiser Heinrich II. (reg. 1002-1024) und Kaiserin Kunigunde (gest. 1033). Heinrich II., Gründer des Bistums Bamberg, und Kunigunde werden als Heilige verehrt. Riemenschneider erhielt den Auftrag 1499. Vollendet war die Arbeit 1513.Riemenschneider, Tilman: Kaisergrabmal im …
Inhaltsverzeichnis
Die Auftragsvergabe
Aufstellungsort und Erscheinungsbild
Die Verehrung des heiligen Kaiserpaares
Der figürliche Schmuck des Kaisergrabmals
Stilistische Einordnung
Literatur
Quellen
Weiterführende Recherche
Externe Links
Empfohlene Zitierweise
Die Auftragsvergabe
Vom bischöflichen Hof in Bamberg erhielt der Würzburger Bildhauer und Bildschnitzer Tilman Riemenschneider (um 1460-1531) am 19. August 1499 seinen wohl ehrenvollsten Auftrag: Er sollte ein neues Grabmal für die Bamberger Bistumsheiligen und Kirchenstifter Kaiser Heinrich II. (reg. 1002-1024) und seine Gemahlin Kunigunde (gest. 1033) im Bamberger Dom schaffen. Die Reliquien des 1146 und 1200 heilig gesprochenen kaiserlichen Paares waren in getrennten Grablegen bzw. Reliquienschreinen bestattet gewesen und wurden nun erstmals in ein gemeinsames Grabmal gebettet. Anlass für die Beauftragung des neuen Grabmals war vermutlich der 300. Jahrestag der Erhebung der Gebeine der Kaiserin Kunigunde, welcher auf den 9. September 1501 fiel. Allerdings verzögerte sich die Fertigstellung des Monumentes um viele Jahre. War die Auftragserteilung unter Bischof Heinrich III. Groß von Trockau (reg. 1487-1501) erfolgt, konnte das neue Kaisergrabmal erst unter seinem dritten Nachfolger, Georg III. Schenk von Limpurg (reg. 1505-1522), 1513 vollendet werden. Riemenschneider erhielt mindestens 307 Gulden für seine Arbeit, damit stellt das Kaisergrabmal sein am besten bezahltes Werk dar. Wahrscheinlich lieferte der Bamberger Maler Wolfgang Katzheimer d. Ä. (1478-1508) die Entwurfszeichnungen für die Reliefs des Kaisergrabmals.
Aufstellungsort und Erscheinungsbild
Seit seiner Errichtung wurde das Kaisergrabmal vom ursprünglichen Aufstellungsort im Mittelschiff viermal innerhalb des Doms verschoben. Seit 1971 befindet es sich am östlichen Ende des Mittelschiffs zwischen den Treppen zum Georgenchor.
Das Kaisergrabmal präsentiert sich heute als freistehende Marmor-Tumba, die auf einem aus zwei Sandsteinschichten bestehenden, dreifach gestuften Sockel steht. Auf der Deckplatte sind Heinrich und Kunigunde in kaiserlichem Ornat mit Zepter und Reichsapfel unter einem Baldachin und auf Löwen stehend abgebildet; die bayerischen und luxemburgischen Wappen in den Pfoten der Tiere kennzeichnen ihre Herkunft. Drei der vier Seiten der Tumba sind mit szenischen Reliefs und Architekturornamenten ausgestaltet. Die Reliefs schildern Begebenheiten aus den Legenden der Heiligen, die Sockelstufen unterhalb der Reliefs sind mit verschiedenen Kriechtieren geschmückt. Die Darstellungen des Kaisergrabmals werden durch vergoldete Partien sowie sparsam eingesetzte Schwarz-, Rot - und Grüntöne akzentuiert. An der leer verbliebenen Westseite der Tumba wurden 1649 zwei Inschrifttafeln aus Bronze angebracht. 1837 wurde das Kaisergrabmal zudem auf einen zweistufigen Sockel gesetzt.
Der Umstand, dass die Westseite zur Entstehungszeit des Grabmals schmucklos belassen worden war, spricht dafür, dass das heutige Erscheinungsbild des Kaisergrabmals nicht das ursprüngliche ist. Vermutlich war die Westseite für den Betrachter nicht sichtbar und mit dem im Mittelschiff vor dem Georgenchor aufgestellten Kunigundenaltar verbunden. Die Verbindung von Reliquiensarkophag und Altar war im Mittelalter der Würdigung von Heiligen vorbehalten, die Tumba findet sich im Spätmittelalter häufig als Grabform für Stifter. Die an einen Altar anstoßende reliquienbergende Tumba bringt die besondere Würdigung der geheiligten Bamberger Bistumsgründer zum Ausdruck. Das dem Kaisergrab rein geographisch gesehen nächstliegende Vergleichsbeispiel stellt das ebenfalls mit einem Altar verbundene Grabmal des heiligen Bischofs Otto I. (reg. 1102-1139) aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts dar, welches sich im Benediktinerkloster St. Michael in Bamberg befindet.
Die Verehrung des heiligen Kaiserpaares
Die Verehrung Kaiser Heinrichs II. setzte schon bald nach seinem Tod im Jahre 1024 ein, die Kunigundes erst um 1200. Im ausgehenden Mittelalter wurde in der Person Heinrichs vornehmlich der verstorbene Herrscher, Bistumsgründer und großzügige Stifter, in Kunigunde von Anbeginn an die marianische Heilige gewürdigt. Die stärkste Ausprägung des Kunigundenkultes fand sich im Bamberger Dom, wo sich die Verehrung der Kaiserin der Jungfrau Maria annäherte und Kunigunde zudem eine Verehrung wie der hl. Anna zuteil wurde. Der Kaiser nahm innerhalb der Volksfrömmigkeit nie eine so lebendige und volksnahe Rolle wie seine Frau ein. Die Kulte Heinrichs und Kunigundes berührten sich lediglich in dem zentralen Punkt der Verehrung der jungfräulichen Ehe des Kaiserpaares.
Der figürliche Schmuck des Kaisergrabmals
Während die Darstellung Kaiser Heinrichs und Kaiserin Kunigundes in kaiserlichem Ornat auf der Deckplatte auf die unsterbliche Würde des temporär durch sie verkörperten Amtes verweist, stehen die Kriechtiere am Sockel des Grabmals für die Vergänglichkeit ihrer Körper - eine Gegenüberstellung, wie man sie von den sog. Doppeldecker-Grabmälern des 15. Jahrhunderts kennt: Die Deckplatte mit dem in seiner Amtstracht abgebildeten Verstorbenen erhebt sich über einer Gehäusetumba mit durchbrochenen Seitenwänden, die den Blick auf den nun als Leichnam präsentierten Verstorbenen freigibt. Dieser wird mitunter von Kriechtieren umgeben.
In den erzählenden Reliefs auf den Wänden der Tumba spiegelt sich die volkstümliche Verehrung des heiligen Kaiserpaars wieder. Sie beziehen sich auf die 1488 bei Anton Koberger (1440-1513) in Nürnberg gedruckten Heiligenleben. Die Reliefs auf der südlichen Langseite, "Pflugscharpobe" und "Schüsselwunder", zeigen Begebenheiten aus dem Leben Kunigundes: Durch Überschreiten von glühenden Pflugscharen reinigt sich die Kaiserin von der Anklage des Ehebruchs; beim Bau der Stephanskirche lässt sie jeden Arbeiter selbst seinen Lohn nehmen, doch erhält keiner mehr als ihm zusteht. Das Relief "Tod des Kaisers" an der östlichen Schmalseite zeigt die das Kaiserpaar verbindende Szene, als Heinrich in seiner Todesstunde seine jungfräuliche Gemahlin in die Obhut der Freunde und Angehörigen gibt. Der lockende Mann am Fußende des Bettes verkörpert die weltlichen Versuchungen, denen der sterbende Kaiser widerstehen muss. In den Szenen aus der Heinrichslegende auf der nördlichen Langseite der Tumba werden die Legenden "Steinheilung" und "Seelenwägung" illustriert. Bei einem Aufenthalt im Kloster Monte Cassino erlebt der Kaiser eine wundersame Heilung von seinem Steinleiden durch den hl. Benedikt. Die durch den Erzengel Michael vollzogene Wägung der Seele des Kaisers wird erst zu dessen Gunsten entschieden, als der hl. Laurentius einen von Heinrich gestifteten Kelch auf die Waagschale der guten Taten wirft.
Während Kunigunde in der "Pflugscharprobe" und dem "Schüsselwunder" als wunderwirkende Heilige im Mittelpunkt des Geschehens steht, sprechen die drei Reliefs "Steinheilung", "Seelenwägung" und "Tod des Kaisers" zentrale Themen der spätmittelalterlichen Frömmigkeit an: die Heiligenverehrung und die Sorge um ein seliges Ende, welcher sich die zahlreich erschienenen Sterbebüchlein jener Zeit widmen. Wie der gläubige Betrachter im späten Mittelalter ist auch Kaiser Heinrich in der Legende darauf angewiesen, dass Heilige - hier Benedikt und Laurentius - für seine Seele und sein körperliches Wohl Wunder wirken, und in seiner Sterbestunde muss er sich wie jeder Sterbliche von den weltlichen Verlockungen lossagen.
Stilistische Einordnung
Stilistisch ist Tilman Riemenschneiders Kaisergrabmal in die mittlere Schaffensperiode des Meisters einzuordnen. Die Deckplatte mit den Figuren des Kaiserpaares sowie die Reliefs mit den Heiligenlegenden sind in die ersten Jahre des 16. Jahrhunderts zu datieren. Die teils renaissancehafte Ausschmückung der Reliefzwickel mag später, kurz vor der Vollendung des Kaisergrabmals, geschaffen worden sein. Insgesamt weisen sämtliche Darstellungen am Kaisergrabmal ein einheitlich hohes Qualitätsniveau auf. Eine Scheidung der verschiedenen an der Ausführung beteiligten Mitarbeiterhände ist nur bedingt möglich.
Die Entstehungszeit des Kaisergrabmals fällt in die Blüte der Werkstatt Tilman Riemenschneiders, in der auch die berühmten Flügelretabel in Rothenburg o. d. T. (1501-1505), Creglingen (um 1505-1508) und Detwang (um 1505-1508) geschaffen wurden. In den Werken dieser Zeit stellt der Würzburger Meister seine Virtuosität in der Bearbeitung von Holz genauso wie im Behauen von Stein unter Beweis.
Literatur
Justus Bier, Tilmann Riemenschneider. Die späten Werke in Stein, Wien 1973, 1-48.
Bodo Buczynski/Artur Kratz, Untersuchungen an Steinbildwerken Tilman Riemenschneiders, in: Ausstellungskatalog Tilman Riemenschneider - Frühe Werke. Mainfräkisches Museum Würzburg, Berlin 1981, 335-375.
Norbert Haas, Das Kaisergrab im Bamberger Dom unter besonderer Berücksichtigung des Hochgrabes - ein Werk des Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider, Bamberg 3. Auflage 1999.
Walter Haas, Stiftergrab und Heiligengrab. Gefüge und Typus der Wunibaldstumba in Heidenheim und der Kaisertumba im Bamberger Dom, in: Jahrbuch der bayerischen Denkmalpflege 28 (1973), 115-151.
Iris Kalden, Beiträge zu Tilman Riemenschneiders Kaisergrab im Bamberger Dom, in: Bericht des Historischen Vereins Bamberg 123 (1987), 69-119.
Iris Kalden, Tilman Riemenschneiders Kaisergrab im Bamberger Dom. 3 Bände, Magisterarbeit masch. Hamburg 1985.
Iris Kalden-Rosenfeld, Tilman Riemenschneider's Kaisergrab. Type and program, in: Julien Chapuis (Hg.), Tilman Riemenschneider c. 1460-1531, New Haven 2004, 38-51.
Iris Kalden-Rosenfeld, Tilman Riemenschneider und seine Werkstatt. Mit einem Katalog der allgemein als Arbeiten Riemenschneiders und seiner Werkstatt akzeptierten Werke, Königstein im Taunus 3. Auflage 2006.
Renate Klauser, Der Heinrichs- und Kunigundenkult im mittelalterlichen Bistum Bamberg, Bamberg 1957 (zugleich in: 95. Bericht des Historischer Vereins Bamberg für die Pflege der Geschichte des Ehemaligen Fürstbistums, Bamberg (1957), 1-208).
Bruno Neundorfer, Leben und Legende. Die Bildwerke am Grab des Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde im Bamberger Dom (Veröffentlichungen des Diözesanmuseums Bamberg 3), Bamberg 1985.
Norbert Ott, Marginalien zu Riemenschneiders Darstellung der Steinheilung Heinrichs II. / Urologie vor 500 Jahren, in: Mainfränkisches Jahrbuch 62 (2010), 91-100.
Quellen
Justus Bier, Tilmann Riemenschneider. Die späten Werke in Stein, Wien 1973, 166-177.
Weiterführende Recherche
Schlagwortsuche im Online-Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern
Schlagwortsuche in bavarikon
Externe Links
Digitale Sammlungen: Heinrichs- und Kunigundenlegende im Heiligenleben von Anton Koberger (1488)
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Acta Sanctorum
Agnes, Ordensfrau
Ælred von Rieval, Abt in Rievaulx
Alanus, Abt in Farfa
Alfons Alcannizes, Ordensmann
Andreas, Apostel, Märtyrer (Übertragung der Gebeine nach Konstantinopel), und Lukas, Apostel, Evangelist, Märtyrer (?)(Übertragung der Gebeine nach Konstantinopel)
Anno II. (Hanno), Erzbischof von Köln, Reichskanzler
Anselm, Abt in Nonàntola
Arthellais, Jungfrau
Benedikt, Ordensmann
Benedikt I., Erzbischof von Embrun
Bergot, Mönch, und Berzmaot, Mönch, und Tanvoud, Mönch
Bonus, Abt in La Chaise-Dieu
Callistus I., Bischof von Rom, Märtyrer (?)
Caluppanus, Mönch, Rekluse, Priester
Camilla, Jungfrau
Candidus (Blancus), Bekenner
Cedda (Chad), Bischof von York und Lichfield
Christina, Nonne
Columba Schonath, Nonne, Mystikerin
Concepción Cabrera de Armida, Tertiarin
Conchradius von Saighir, Abt in Saighir / Bischof von Ossory
Conna, Jungfrau
Diaconus Reat, verehrt in Irland
Domnonus, Märtyrer
Elisabeth, Nonne
Emetherius, Märtyrer, und Chelidonius, Märtyrer
Erelechus, vielleicht identisch mit Erlachius, Priester, erwähnt in der Lebensgeschichte von Patrick von Irland
Eufenissa, Jungfrau, Märtyrerin
Eusebius, Bischof, Märtyrer (Brügge)
Eutropius, Märtyrer, und Cleonicus, Märtyrer, und Basiliskus, Märtyrer
Failenna (Foila), Jungfrau
Florianus, Märtyrer, und Felix, Märtyrer, und Castus, Märtyrer, und Luciolus, Märtyrer, und Justus, Märtyrer, und Fortunatus, Märtyrer, und 40 Gefährten, Märtyrer
Friedrich, Priester, Abt in Mariengaarden
Gaiola, Märtyrer, und Felix, Märtyrer, und Emeritus, Märtyrer, und Celedonius, Märtyrer, und Felix, Märtyrer, und Savinianus, Märtyrer, und Felix, Märtyrer, und Julius, Märtyrer, und Felix, Märtyrer, und Marinus, Märtyrer, und Donata, Märtyrerin, und Nicephorus, Märtyrer, und Carissimus, Märtyrer, und Claudianus, Märtyrer, und Papias, Märtyrer, und Luciola, Märtyrerin, und Sabianus (Sabiniana), Märtyrer(in), und Junula, Märtyrerin, und Asterius, Märtyrer, und Phocius, Märtyrer, und Georgius, Märtyrer, und Isicus, Märtyrer, und Sisinnius, Märtyrer, und Castus, Märtyrer, und Basilius, Märtyrer, und Solus, Märtyrer, und Artilaus, Märtyrer, und Antonius, Märtyrer, und Cyricus, Märtyrer, und Euticus, Märtyrer, und Gorgonius, Märtyrer, und Asclipius, Märtyrer, und Frunimius, Märtyrer, und Zosimus, Märtyrer
Gallicanus II., Bischof von Embrun
Gerlo, Abt in Gloucester
Gerwin, Priester, Abt in Saint-Riquier
Godefridus, Mönch, Priester
Guengalaenus (Winwalvë, Guénolé), Abt in Landevennec
Gwenivar
Helena, Büßerin, Nonne, und Flora, Büßerin, Nonne
Hieronymus „Suessanus”, Mönch, Klostergründer in Torreglia
Indaletius, erster Bischof von Urci
Innozenz von Berzo (Giovanni) Scalvinoni, Priester, Ordensmann
Islav von Skålholt, Bischof von Island
Jakobinus de' Canepacci, Ordensmann
Jakobus der Gerechte
Johannes vom heiligen Michael, Ordensmann
in Norwegen: Jón Ögmundsson, Bischof von Holar (Übertragung der Gebeine)
Kasia, Märtyrerin
Katherine Maria Drexel, Ordensgründerin
Kele-Christus, Bischof in Leinster
Killenus von Inisdomle, und >Mochua aus Cluaindobtha, und Fachtna de Cre-big und Modemocus
Kunigunde von Luxemburg, Kaiserin, Nonne
Lamalisse (Molaise), Einsiedler, Abt in und Bischof von Leighlin
Leo, Erzbischof von Rouen, Glaubensbote bei den Basken, Märtyrer (?), und Gervasius, Märtyrer, und Philippus
Liberatus Weiß, Missionar, Märtyrer und Michele Pius (Fasolus) da Zerbo, Missionar, Märtyrer und Samuele Marzorati, Missionar, Märtyrer
Macra von Reims, Nonne, Märtyrerin (Übertragung der Gebeine)
Marinus, Soldat, Märtyrer, und Asterius, Senator, Märtyrer
Marinus, Ordensmann
Martia, Märtyrerin, und Martianus, Märtyrer, und Hierotes, Märtyrer, und Antigonus, Märtyrer, und Januarius, Märtyrer, und Tutella, Märtyrerin, und Gabianus, Märtyrer, und Quiriulus, Märtyrer, und Marinus, Märtyrer, und Felix, Märtyrer, und Donatus, Märtyrer, und Fortunus, Märtyrer, und Helbianus, Märtyrer, und Gagus, Märtyrer, und Paulus, Märtyrer, und Gaiosa, Märtyrerin, und Gallosa, Märtyrerin, und Gallus, Märtyrer, und Lupicinus, Märtyrer
Maximus, Märtyrer
Nonna (Melaria), Mutter, Einsiedlerin
Owen, Mönch
Patto, Bischof von Verden
Petrus, Ordensmann, Märtyrer, und Johannes Raulet, Ordensmann, Märtyrer, und Gefährten, Märtyrer
Petrus Geremia, Ordensmann, Priester
Petrus Renatus Rogue, Priester, Ordensmann, Märtyrer
Piamun, Jungfrau
Quintus, Wundertäter
Rotulph, Mönch, Märtyrer, und Grundolf, Mönch, Märtyrer
Rupert, Abt in Deutz
Sacer, Klostergründer und erster Abt in Saggart
Saturnus, Archidiakon, Abt in Auxerre
Serecinus, Einsiedler
Silvester Landinus, Ordensmann, Priester
Simplicius, Papst
Teresia Eustochium (Ignatia) Verzeri, Ordensgründerin
Theodoret, Priester, Märtyrer
Theodosius I. „der Große”, Kaiser
Thomas von Randano, Ordensmann
Titian, Bischof von Brescia
Tobias Wasnack, Laienbruder
Winnoc, Klostergründer und erster Abt in Wormhout
Winwalve => Guengalaenus
Zeno und Zoilos
Santa Cunegonda Imperatrice - Festa: 3 marzo
† 3 marzo 1033
Le notizie che la riguardano sono tratte da fonti sparse, tramandate da cronisti contemporanei quali Tietmaro di Mersburgo e Rodolfo il Glabro, nonché da una vita composta da un canonico di Bamberga a oltre un secolo dalla morte. Da queste fonti sappiamo che Cunegonda venne cresciuta con una profonda educazione cristiana. A vent'anni circa sposò il duca di Baviera, che nel 1002 fu incoronato re di Germania e nel 1014 imperatore. Malgrado fosse sterile Enrico non volle ripudiare la moglie, scelta ammessa dal matrimoniale germanico, tollerato da Roma. Per la grande pietà e santità che riscontrava in lei preferì viverle assieme anche senza speranza di prole. Così nel 1002 a Paderborn fu incoronata regina e nel 1014 a Roma ricevette, assieme al marito, la corona imperiale da papa Benedetto VIII. Assecondata dal marito fece erigere il Duomo di Bamberga (1007) e il monastero benedettino di Kaufungen (1021) dove, rimasta vedova, si ritirò conducendo vita monastica. Morì il 3 marzo probabilmente del 1033 anche se qualcuno data la sua scomparsa sei anni dopo.
Etimologia: Cunegonda = che combatte per la stirpe, dall'antico tedesco
Martirologio Romano: A Oberkaufungen nell’Assia, in Germania, santa Cunegonda: molti benefici arrecò alla Chiesa insieme al marito sant’Enrico imperatore, e, dopo la morte di costui, ella stessa migrò al Signore nel convento in cui come monaca si era ritirata, facendo di Cristo la sua eredità. Il suo corpo fu deposto con tutti gli onori accanto alle spoglie di sant’Enrico a Bamberga.
Le Chiese d’Oriente e d’Occidente in due millenni di cristianesimo hanno attribuito l’aureola della santità quale corona eterna a non poche imperatrici, e talvolta anche ai loro mariti, che sedettero sui troni di Roma, di Costantinopoli e del Sacro Romano Impero. Sfogliando le pagine dell’autorevole Bibliotheca Sanctorum e della Bibliotheca Sanctorum Orientalium possiamo trovare i loro nomi: Adelaide, Alessandra e Serena (presunte mogli di Diocleziano), Ariadne, Basilissa (o Augusta), Cunegonda, Elena, Eudossia, Irene d’Ungheria (moglie di Alessio I Comneno), Irene la Giovane (moglie di Leone IV Chazaro), Marciana, Pulcheria, Placilla, Riccarda, Teodora (moglie di Giustiniano), Teodora (moglie di Teofilo l’Iconoclasta), Teofano. Anche nel XX secolo non sono mancate sante imperatrici: Sant’Alessandra Fedorovna, moglie dell’ultimo zar russo canonizzata dal Patriarcato di Mosca, la Serva di Dio Elena di Savoia, imperatrice d’Etiopia, ed in fama di santità è anche Zita di Borbone, moglie del Beato Carlo I d’Asburgo ed ultima imperatrice d’Austria.
Santa Cunegonda, oggi festeggiata, è venerata anche insieme al marito, l’imperatore Enrico II, la cui festa è però celebrata separatamente al 13 luglio. Le fonti relative a questa santa sono purtroppo costituite da notizie sparse, tramandate da alcuni cronisti contemporanei quali Tietmaro di Mersburgo e Rodolfo il Glabro, nonché da una vita composta da un canonico di Bamberga oltre un secolo dopo la morte. I genitori diedero alla figlia, sin dai primi anni, una profonda educazione cristiana. All’età di circa vent’anni, Cunegonda sposò il duca di Baviera, Enrico appunto, che nel 1002 venne incoronato re di Germania e nel 1014 sacro romano imperatore.
Su questo matrimonio, specialmente al principio del XX secolo, sono sorte parecchie polemiche: in alcuni testi antichi infatti, tra i quali la bolla di papa Innocenzo III, si narra che i due coniugi fecero voto di perpetua verginità e si parlò così di “matrimonio di San Giuseppe” e per tale motivo a Cunegonda è stato talvolta attribuito il titolo di “vergine”, ma secondo altri autori moderni una simile qualifica non corrisponderebbe alle narrazioni di contemporanei come Rodolfo il Glabro. Secondo quest’ultimo, I fatti, Enrico si accorse della sterilità della moglie, ma nonostante il matrimoniale germanico ammettesse il ripudio, non volle usare questo diritto per la grande pietà e santità che riscontrava nella consorte e preferì continuare a vivere insieme a lei pur senza speranza di prole. Fu proprio ciò, unitamente alla fama di santità che circondò i due coniugi, a far nascere in seguito la leggenda del cosiddetto “matrimonio di San Giuseppe”.
Nella Vita e nella bolla pontificia di canonizzazione si legge che Cunegonda fu oggetto di una grande calunnia di infedeltà coniugale ed Enrico, per provarne l’innocenza, decise di sottoporla alla prova del fuoco. La moglie accettò e passò miracolosamente indenne a piedi nudi sopra vomeri infuocati. L’imperatore chiese perdono all’augusta consorte per aver dato troppo credito agli accusatori e da quel momento visse in piena stima e fiducia nei suoi confronti. Non ci è dato sapere quale validità storica abbia concretamente questo episodio, resta comunque il suo alto valore simbolico.
Il 10 agosto 1002 a Paderborn Cunegonda fu incoronata regina e nel 1014 si recò a Roma con il marito per ricevere la corona imperiale dalle mani di papa Benedetto VIII, il 14 febbraio di quell’anno. La vita dell’imperatrice costituì un mirabile esempio di carità, umiltà e mortificazione, virtù che la caratterizzarono in molteplici manifestazioni. Assecondata dal pio marito, nel 1007 fece erigere il duomo di Bamberga e nel 1021 il monastero di Kaufungen, fondato in seguito ad un voto fatto durante una gravissima malattia da cui uscì pienamente ristabilita. Proprio in questo monastero benedettino volle ritirarsi nel 1025, addolorata per la perdita del marito. Nel giorno anniversario della morte di Enrico II, Cunegonda convocò parecchi vescovi per la dedicazione della chiesa di Kaufungen, cui donò una reliquia della Santa Croce. Dopo la lettura del Vangelo, si spogliò delle insegne e degli abiti imperiali, si fece tagliare i capelli e vestì il rozzo saio benedettino. Continuò, come già aveva fatto in precedenza, a spendere il suo patrimonio nell’edificazione di nuovi monasteri, decorando chiese ed aiutando i poveri. Intrapresa dunque la vita monastica, visse in assoluta umiltà come se mai fosse stata addirittura imperatrice. Prese a trascorrere gran parte delle sue giornate in preghiera e nella lettura delle Sacre Scritture, non disdegnando però i lavori manuali ed i servizi più umili. Un compito assegnatole che gradì particolarmente fu la visita alle consorelle ammalate per portare loro conforto ed assistenza. Si distinse inoltre per la pratica severa della penitenza: asumeva infatti esclusivamente il cibo indispensabile per sopravvivere, rifiutando ciò che poteva solleticare in qualche maniera il palato.
Sino al termine dei suoi giorni Cunegonda condusse questo stile di vita. Morì infine il 3 marzo di un anno imprecisato, generalmente viene preferito il 1033 anziché il 1039. Le sue spoglie mortali trovarono degna sepoltura presso quelle del marito nella cattedrale di Bamberga. Nei primi anni non fu oggetto di grande culto, ma dal XII secolo la venerazione nei suoi confronti crebbe grandemente fino a superare quella tributata già in precedenza ad Enrico. La causa di canonizzazione fu introdotta sotto il pontificato di Celestino III, ma solo Innocenzo III con bolla del 29 marzo 1200 ne approvò ufficialmente il culto. Nella diocesi di Bamberga nel XV secolo ben quattro solenni celebrazioni erano dedicate alla memoria della santa imperatrice: il 3 marzo (anniversario della morte), il 29 marzo (anniversario della canonizzazione), il 9 settembre (traslazione delle reliquie) ed il 1° agosto (commemorazione del primo miracolo).
Autore: Fabio Arduino
Nata in Lussemburgo intorno al 978, figlia di Sigfrido, conte di Lussemburgo e di Edvige di Nordgau, a vent’anni Cunegonda si sposa con Enrico (anche lui diventerà santo), duca di Baviera, successivamente re di Germania e, poi, incoronato imperatore nel 1014 col nome di Enrico II. È una coppia religiosa, dedita a opere di carità verso i bisognosi.
Su suggerimento della moglie, Enrico fa costruire la città di Bamberga, oggi romanticamente denominata “piccola Venezia”, la cui cattedrale, diventata un centro cristiano da contrapporre al paganesimo dell’Oriente, accoglierà più tardi, le loro spoglie. Attivi apostoli, i sovrani fondano conventi e chiese. Cunegonda sostiene il marito con buoni consigli anche negli affari di Stato.
La loro unione non ha figli e il re potrebbe ripudiare la moglie sterile, ma non vuole perdere una donna così virtuosa e rinuncia ad avere un erede al trono. Cunegonda si dedica ancora di più al marito. Purtroppo voci calunniatrici accusano la regina di adulterio. Per dissipare tali dubbi Enrico chiede alla moglie di sottoporsi alla prova del fuoco. La santa accetta passando, a piedi nudi, senza bruciarsi, su vomeri infuocati. L’imperatore, pentito, implora il suo perdono. Rimasta vedova nel 1024, l’imperatrice tiene con saggezza la reggenza del trono che passa, poi, a Corrado II. Anche con tanti impegni Cunegonda non dimentica i poveri e i malati, aiutando coloro che a lei ricorrono e limitando le spese personali allo stretto necessario.
Ritiratasi nel Monastero di Kaufungen (da lei fondato per rispettare un voto, dopo essere guarita da una grave malattia), rinuncia al lusso, ai gioielli, agli onori imperiali e ai lunghi capelli, per indossare un ruvido saio da lei stessa confezionato. Conduce una vita molto modesta, dedita alla preghiera, a umili incombenze manuali, alla cura delle consorelle ammalate e al digiuno, assumendo il poco cibo indispensabile per vivere. Fonda ancora chiese e monasteri. Muore il 3 marzo 1039 circa, a Kaufungen. La santa è protettrice delle donne in attesa di un figlio e dei bambini e viene invocata contro le calunnie. Un aneddoto rafforza la devozione per Cunegonda: durante la Seconda guerra mondiale, la città di Bamberga sarebbe stata risparmiata dai bombardamenti perché avvolta da una fitta nebbia, grazie all’intercessione della santa.
Autore: Mariella Lentini
Fonte:
I santi del 3 marzo
90975 > Sant' Anselmo di Nonantola Abate 3 marzo
43770 > Sant' Artellaide Vergine 3 marzo
92028 > Beato Benedetto Sinigardi da Arezzo Francescano 3 marzo (13 agosto)
94087 > San Caluppano Eremita in Alvernia 3 marzo
92290 > Santa Camilla di Auxerre Vergine 3 marzo
43675 > Santa Caterina (Katharina) Drexel Fondatrice 3 marzo
92996 > Santi Cleonico ed Eutropio Martiri 3 marzo
43700 > Santa Cunegonda Imperatrice 3 marzo
43740 > Santi Emiterio e Cheledonio Martiri di Calahorra 3 marzo
43850 > Beato Federico di Hallum Premostratense 3 marzo
43725 > Beato Giacomino da Crevacuore (di Canepaci) Religioso carmelitano 3 marzo
72400 > Beato Innocenzo da Berzo (Giovanni Scalvinoni) Sacerdote cappuccino 3 marzo
91250 > Beato Liberato Weiss Sacerdote dei Frati Minori, martire 3 marzo
96915 > Beata María Concepción (Conchita) Cabrera Arias de Armida Vedova, laica, madre di famiglia 3 marzo
43750 > Santi Marino di Cesarea e Asterio Martiri 3 marzo
78600 > Beato Michele Pio Fasoli da Zerbo Sacerdote dei Frati Minori, martire 3 marzo
97413 > Santa Non Religiosa inglese 3 marzo
94557 > Santi Nove Fratelli Chercheulidze Martiri 3 marzo (Chiese Orientali)
94734 > Santa Piamun Vergine in Egitto 3 marzo
90811 > Beato Pietro Geremia Sacerdote domenicano 3 marzo
43780 > Beato Pietro Renato Rogue Sacerdote vincenziano, martire 3 marzo
78550 > Beato Samuele Marzorati Sacerdote dei Frati Minori, martire 3 marzo
75450 > Santa Teresa Eustochio Verzeri Vergine, Fondatrice 3 marzo
43800 > San Tiziano di Brescia Vescovo 3 marzo
43760 > San Vinvaleo Abate di Landevennec 3 marzo